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Erfolgreiche Präsentationen auf der IVAPP-Konferenz in Porto 2025

Auf der International Conference on Information Visualization Theory and Applications (IVAPP) in Porto, die vom 26. bis 28. Februar 2025 stattfand, konnte Professor Alexander Wiebel, Leiter des Zentrums für Technologie und Transfer (ZTT) der Hochschule Worms zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen spannende Themen präsentieren.

Die Posterpräsentation gab Raum für spannenden und anregenden Austausch. Fotograf / Stefan Jänicke

Die IVAPP-Konferenz, die sich als wichtiger Ansprechpartner für Forscher, Ingenieure und Praktiker in den Bereichen Informationsvisualisierung, Visual Analytics und wissenschaftlicher Visualisierung etabliert, bot die ideale Plattform, um innovative Ansätze und Forschungsergebnisse vorzustellen. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie unter ivapp.scitevents.org.

Anwendungsorientierte Forschung: MillefioriAnalyzer

Im Vortrag zur gemeinsamen Arbeit mit Professor Oliver Gloger ebenfalls von der Hochschule Worms und Professorin Hella Eckardt von der University of Reading (UK), stand die Anwendung digitaler Technologien in der Archäologie im Mittelpunkt. Professor Eckardt, deren Hintergrund in der Archäologie liegt, und Professor Gloger, Experte im Bereich Machine Learning, verbanden ihre Kompetenzen mit der Expertise von Professor Wiebel in visueller Datenanalyse. Gemeinsam entwickelten sie so den „MillefioriAnalyzer“ – einen Software-Prototypen, der beide Herangehensweisen integriert, um die Herkunft von Millefiori-Dekorationen auf antiken römischen Artefakten zu rekonstruieren. Um die FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) zu erfüllen und den Ansatz der freien Wissenschaft (OpenScience) zu unterstützen, ist der MillefioriAnalyzer als OpenSource-Software frei herunterladbar.

Grundlagenforschung zu Unsicherheitsdarstellungen: „Pulsating Uncertainties“

Ergänzend dazu präsentierte Professor Wiebel als Poster die Arbeit „Pulsating Uncertainties“. Hier geht es um die visuelle Darstellung von dreidimensionalen, unsicherheitsbehafteten Daten. Diese Forschung, die im Rahmen des inzwischen ausgelaufenen Forschungskollegs SIVERT in Zusammenarbeit mit Professor Christoph Garth von der RPTU Kaiserslautern begann, beschäftigt sich mit vielseitigen Datenquellen – von medizinischen CT-Daten bis hin zu Klimasimulationen. Die vorgestellten Ansätze eröffnen neue Perspektiven im Umgang mit den Unischerheiten der komplexen und variablen Datensätzen.

Intensiver Austausch und lebhafte Diskussionen

Die Resonanz der Konferenzteilnehmer auf beide Präsentationen war durchweg positiv. Es kam zu intensiven Diskussionen und einem regen Austausch über die praktischen Anwendungen und theoretischen Hintergründe der vorgestellten Forschung. Die Begeisterung und das Interesse der Teilnehmer unterstreichen den hohen Stellenwert von OpenScience und von aktueller Forschung im Bereich Visual Analytics.